Fotoprojekt Thüringer Hof

Ein morbides Hotel wird zum Schauplatz von Liebe und Hass.

 

In und um Greiz gibt es eine Vielzahl von leerstehenden alten Fabrikgebäuden, Wohnhäusern und auch Hotels. Diese Relikte einer vergangenen Zeit sind behaftet mit Geschichten, Mutmaßungen und Erzählungen und bestechen mit dem Charme des Verkommenen. Eines dieser trostlosen Riesen, seineszeichen das renomierteste Hotel in Greiz, zumindest in Zeiten der DDR, wollten wir als Kulisse für ein Fotoprojekt nutzen, den Thüringer Hof.

 

Menschen agieren zu lassen, losgelöst von einem Raum, zurückgedrängt auf ihre eigentlichen Gefühle, die immer wieder schwanken zwischen Zuneigung, Zweifel, Selbstzweifel, Hass und Angst, es sollte ein Versuch sein, ein Spektrum von Zwischenmenschlichkeiten aufzugreifen, und im Hintergrund einen verschwommenen Raum aufzutun, in dem Platz herrscht Aufgegriffenes und Angenommenes zu überprüfen zu revidieren oder einfach nur den Menschen zu sehen.

 

Fotografiert haben Peter Schmidt, Katrin Regner und Franziska Barth. Einen kleinen Einblick in die Arbeit, die insgesamt drei Wochenenden umfasst hat, könnt ihr hier sehen, über eine Ausstellung, die in diesem Zusammenhang geplant ist, werdet ihr aktuell informiert.

 

 

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